Bei uns wird täglich frisch mit regionalen Bioprodukten gekocht. Die Kinder essen gemeinsam in unserem Kinderrestaurant, nehmen sich selbst und bestimmen, wie viel sie essen. So lernen sie Selbstständigkeit, Tischkultur und ein gutes Gespür für Hunger und Sättigung.
Zu allen Mahlzeiten gibt es Wasser. An Geburtstagen oder beim Plätzchenbacken im Advent darf auch genascht werden.
Mit dem Lied „Alle Leut, alle Leut, gehen jetzt zum Essen“ beginnt der Übergang zum Mittagessen. Die Kinder holen ihre Trinkflasche von unserer „Bar“ und suchen sich einen Platz. Wenn alle sitzen, sprechen wir gemeinsam den Tischspruch. Die Kinder verteilen sich auf mehrere Tische, damit es für jedes Kind überschaubar bleibt. Der große Tisch ist passend zur Jahreszeit dekoriert.
Kinder mögen es, wenn Lebensmittel einzeln und überschaubar auf dem Teller liegen. Beispiel: Kartoffeln, Spinat und Ei werden getrennt angeboten. Die Basis, hier die Kartoffeln, liegt schon auf dem Teller und kann abkühlen. Den Rest nehmen sich die Kinder aus kleinen oder durchsichtigen Schalen selbst.
Wir ermutigen alle Kinder, mit Löffel oder Gabel zu essen. Wer das noch nicht kann, isst mit den Händen. Die Kinder nehmen sich selbst nach und wählen frei. So lernen sie, wie viel sie brauchen, und ihr natürliches Sättigungsgefühl wird gestärkt. Wenn nötig, helfen wir so wenig wie möglich.
Porzellan und Glas sind schadstofffrei, schön und umweltfreundlich. Die Kinder lernen früh, mit zerbrechlichen Dingen umzugehen, genau wie im echten Leben.
Nein. Wir regen zum Probieren an, zwingen aber nicht. Zwang verletzt die Integrität des Kindes und kann Abneigungen verstärken. Den Nachtisch bekommen alle Kinder.
Es kann später in Begleitung essen.
Ja. Die Portionen stehen im Anwesenheitsbuch, und Sie erfahren es beim Abholen. So können Sie das Essen am Nachmittag anpassen.
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