Kleinkinder lernen mit dem ganzen Körper. Sie schmecken, tasten, greifen, krabbeln und laufen und sammeln so Wissen über die Welt. Das Spiel ist ihr wichtigstes Werkzeug dafür. Eine anregende Umgebung unterstützt diesen Prozess.
Kinder wollen nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Neugier nähren. Jeder neue Entwicklungsschritt, etwa das Drehen, Krabbeln oder Gehen, bringt neue Wahrnehmungen mit sich. Das kostet viel Energie. [PRÜFEN: Der Vergleich „Kalorienverbrauch wie ein Hochleistungssportler“ wurde entfernt, weil keine Quelle angegeben war. Bei Bedarf mit Quelle wieder aufnehmen.]
Im Spiel erkennen Kinder wiederkehrende Muster und machen sich ein Bild von der Welt. Sie verarbeiten Wahrnehmungen, ziehen Schlüsse, stellen Vermutungen auf und experimentieren.
Beispiel Bällekiste: Ein Kind entdeckt Geschmack, Farbe, Größe und Biegsamkeit der Bälle. Es findet heraus, was rollt und was liegen bleibt. Beim Werfen testet es seine Kraft und Treffsicherheit und trainiert dabei Fein- und Grobmotorik.
Beim Spielen verknüpft das Gehirn neue Fertigkeiten zu Nervenverbindungen. In den ersten Lebensjahren geschieht das besonders schnell. Deshalb gestalten wir unsere Räume, den Außenbereich und den Bad-Erlebnisbereich so, dass sie alle Sinne ansprechen.