
Einmal im Jahr fahren die Vorschulkinder zu Haases Heuhof in der Heide, wo sie als Highlight auch auf dem Heuboden übernachten und einen landwirtschaftlichen Betrieb mit verschiedenen Tieren kennenlernen. Ganz besonders toll finden alle Kinder immer die Fahrt auf dem Traktor, der sie von der Haltestelle zum Hof eskortiert.
Am zweiten Tag kommt dann der Rest der Giraffengruppe dazu und abends versammeln sich die meisten Eltern zu einem gemeinsamen Grill- und Lagerfeuerabend am dortigen Ort, was sich immer zu einer gemütlichen und sehr persönlichen Veranstaltung auswächst, die sowohl der Eltern-Kind-Kommunikation auf eine recht besondere Art, als auch jener der Eltern-ErzieherInnen-Kommunikation dient.
Kinder verwurzeln sich noch einmal ganz anders in ihrer sozialen Gruppe, wenn sie sich über Nacht in ihr erleben und sich einmal getrennt von Eltern und ihrem Zuhause an einem anderen Ort aufhalten, der eine besondere Erlebniswelt für sie bereithält.
Kinder lieben den Kontakt zu Tieren, der ein sehr ursprüngliches Erleben von Natur ermöglicht. Sowohl die visuelle Wahrnehmung als auch die direkte Berührung in Form von Wahrnehmung des Fells oder Federkleides bis hin zum Ritt auf dem Tier bringt Sinneseindrücke mit sich, die sich sehr emotional einprägen und bei Kindern „Allround-Entwicklungsschübe“ auslösen können. Nicht umsonst erfreut sich die Therapie mit Tieren immer größerer Anerkennung
weltweit.

Wie oft von uns und Eltern beobachtet, kehren die Kinder auch nach diesen zwei Tagen schon mit einem regelrechten Entwicklungsschub nach Hause zurück, fühlen sich „erwachsener“ und erzählen den „armen Daheimgebliebenen“ gern von ihren großen Abenteuern.
Um das nächtliche Fernsein von Zuhause, den Eltern und dem eigenen Bett vorab zu üben, findet eine vorherige Übernachtung in der Kita statt. Mit den Freunden aus der Kita auch einmal im Dunklen die nähere Umgebung der Kita zu erkunden, ist schon ein besonderes Erlebnis und hilft auch beim Einschlafen.