Gerade bei der motorischen Entwicklung ist es wichtig zu wissen, dass es bestimmte Zeitpunkte für bestimmte motorische Fertigkeiten gibt. Diese bestimmt das Gehirn. Es zeigt, wann das Kind in der Lage ist bzw. die nötige Reife dafür besitzt, sich neue Fertigkeiten anzueignen. Die Erkenntnisse über diese Prozesse haben uns geleitet bei der herausfordernden Gestaltung unserer Krippenräume, die mit ihren unterschiedlichen Ebenen und der großen Vielzahl an Entdeckungsecken und fantasieanregenden Elementen dem Krippenkind eine tägliche reizvolle Herausforderung sein sollen.
Wir haben unseren Krippenkindern drei Hauptgruppenräume (Gänseblümchen ,Sonnenblumen und Ringelblumen) eingerichtet und zwei Schlafräume. Die Kinder wechseln vor allem im Nachmittag regelmäßig die Räume, um dort neue motorische Herausforderungen vorzufinden.
Zusätzlich zu den Gruppenräumen stehen uns noch ein Atelier, ein großer Waschraum, ein Kinderrestaurant sowie unser Lichthof und unser Garten zur Verfügung. Insgesamt bietet unsere Krippe den Kindern mit ca. 330qm viel Platz zur Entfaltung.
In den Gruppenräumen ist es uns wichtig, sowohl Orte zur Ruhe als auch zum Austoben zu bieten. Wir haben mehrere Pikler-Bewegungsmaterialien, die sich immer wieder verändern und umbauen lassen, um neue Impulse zu setzten. Wir haben Rutschen, Hüpfkissen und Sprossenwände in den Räumen, aber auch Kuschelhöhlen und Sofas, um es sich gemütlich zu machen.
Wir sehen den Raum als zusätzlichen “Erzieher”. Wir schaffen immer wieder neue Erlebnisräume, tauschen Spielzeug aus, stellen die Bewegungslandschaften um, holen neue Bücher hervor. So gibt es während der gesamten Krippenzeit immer wieder neue Impulse für Kreativität und Motorik.