Kindergarten Kratzbürsten e.V
Susanne Toelcke & Sybille Mittag
Alte Königstraße 15
22767 Hamburg
Tel. Elementar: 040 389 24 04
Tel. Krippe:      040 309 94 981

Unsere Öffnungszeiten:

Mo.-Do. 7 Uhr bis 17 Uhr,
Fr. 7 Uhr bis 16 Uhr.

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Kratzbürsten e.V., KiTa Hamburg Altona, Kita, Altona

Kindergarten Kratzbürsten e.V – Alte Königstraße 15 22767 Hamburg – Tel. 040 389 24 04

Regeln in unserer Kita

Erste Regel:

Das Kind soll in unseren beiden Einrichtungen möglichst ein zweites Zuhause finden, damit auf einer breiten Basis des Vertrauens und Wohlfühlens seine optimale Entwicklung vom Kleinkind- zum Schulkindalter gefördert  werden kann.

Zweite Regel:

Bei uns können nur ErzieherInnen eine berufliche Heimat finden, deren erste Grundlage der Arbeit die liebevolle Zuneigung zum Kind ist.

Dritte Regel:

Eltern sollen in unseren Häusern  einen Ort des Vertrauens finden, an welchem sie ihre Kinder völlig sorgenfrei abgeben,können,  und wo sie jederzeit auf offene Ohren stoßen werden bis hin  zur Unterstützung in schwierigen Erziehungs- oder auch Lebensfragen. Natürlich gibt es  darüber hinaus bei uns auch Vorstellungen über grundlegend regelhaftes, nur geringfügig  verhandelbares Verhalten, das einen möglichst großen gemeinsamen Nenner der Zufriedenheit herstellen  soll. Wir bevorzugen ein Klima des freundlich höflichen Umgangs miteinander und werden bereits mit den ganz kleinen Kindern eine Umgangssprache pflegen, die diese sprachlichen Begriffe beinhaltet. Wir sind der Auffassung, dass hier eine wichtige Basis liegt für eine freundliche, empathischFähigkeit, Gedanken, Emotionen, Absichten und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen oder eines Tieres nachempfindende und offene Persönlichkeitsentwicklung.

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Über Schimpfworte wird mit den Kindern unterhaltsam und frei gesprochen und es gibt Gelegenheiten, diese loszuwerden (lustige Schimpfwortbücher, Meckerecken, wo man die Worte brüllen darf, etc.). Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kinder dann viel schneller das Interesse daran verlieren. Denn alles, was frei besprochen werden kann, verliert seinen Reiz und muss Neuem Raum geben.
Wir haben feste Tischzeiten, zu denen wir in gemütlicher Atmosphäre zusammen kommen und gemeinsam die Mahlzeiten einnehmen. Die Kinder gelangen ganz nebenbei zu einem konzentrierten Umgang mit Nahrung und haben Freude am Tischgespräch miteinander. Zunehmend machen sie sich selbst auf einen für das Ohr dabei angenehmen Lautstärkepegel aufmerksam.
Die Kinder im Elementarbereich nehmen sich ihr Essen selbst und bestimmen somit weitgehend eigenständig, wie viel sie essen möchten.

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Allerdings gibt es die Regel, dass ohne zu kosten nicht abgelehnt werden soll. Das Kosten bezieht sich auf eine einmalige Löffelmenge, also den berühmten „Haps“. Wir haben in all den Jahren nicht ein einziges Mal erlebt, dass hierin eine Zumutung für ein Kind bestand. Im Gegenteil finden die Kinder wie auch die Eltern das in der Reflexion darüber überschaubar und unproblematisch. Über den ganzen Tag sind Getränke frei erreichbar. „Hungerattacken“ können mit Zwischensnacks befriedigt werden. Um dem „Urtrieb“ der Kinder nach Matschen und Selbstbestimmung nachzukommen, gibt es bei uns Mahlzeiten außer der Reihe wie etwa Frühstück auf Picknickdecken im Bewegungsraum auf dem Boden, das andere Essen am „Überraschungstag“, die Vesperzeit im Garten oder auch „Wir essen heute mit Fingern“, wobei der für Kinder sehr interessanten Frage nachgegangen werden kann, wie der Kartoffelbrei ohne Gabel  vom Teller in den Mund gelangt. Wir begleiten Streitigkeiten von Kindern bis zu einer bestimmten Grenze, um ihnen möglichst früh die Freiheit zu lassen, Konfliktlösungen selbstständig herbeizuführen. Wir greifen immer dann  ein, wenn einem Kind sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht Schaden droht. Diese Themen werden von den Kindern auch gern in der Kinderkonferenz besprochen, Sichtweisen erörtert und Handlungsplanungen  entworfen. Die Kinder bekommen von uns Hilfestellung, sich in der Sicht auf den Anderen zu trainieren, was nicht zuletzt die Sicht für  die eigene Befindlichkeit in unterlegenen Situationen schult. Wir haben beobachtet, dass Kinder schon recht zeitig Einfühlungsvermögen entwickeln können und ihnen  ein sich dem Anderen zuwendendes Verhalten und Entschuldigungsbereitschaft zum Bedürfnis werden, auch wenn sie die Anwesenheit eines Erwachsenen gar nicht  bemerken.
(s.a. C 2 )
Die Kinder werden an gemeinsames Aufräumen herangeführt, auch in den Situationen, in denen sie „bereits abgeholt gern entschwinden würden“.

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23.10.2010 Artikel von Admin