Kindergarten Kratzbürsten e.V
Susanne Toelcke & Sybille Mittag
Alte Königstraße 15
22767 Hamburg
Tel. Elementar: 040 389 24 04
Tel. Krippe:      040 309 94 981

Unsere Öffnungszeiten:

Mo.-Do. 7 Uhr bis 17 Uhr,
Fr. 7 Uhr bis 16 Uhr.

¨ top

Kratzbürsten e.V., KiTa Hamburg Altona, Kita, Altona

Kindergarten Kratzbürsten e.V – Alte Königstraße 15 22767 Hamburg – Tel. 040 389 24 04

Interkulturelle Arbeit mit Kindern und Integration

 »
In einer Großstadt wie Hamburg ist  es unabdingbar, die Kinder an ein  Leben in einer multikulturellen Gesellschaft, deren  Heterogenität zu würdigen ist, heranzuführen. Diese  Aufgabe durchdringt alle Bereiche des Kita-Alltags  und öffnet den Kindern auf breiter  Ebene die Augen für ein tolerantes  und  vorurteilsbewusstes Miteinander der Menschen unterschiedlicher  Herkunft. Das Verständnis von Diversität in  diesem Bereich hat sich grundlegend gewandelt hin zur Betrachtung von Vielfalt als Chance und wurde unter dieser Prämisse bundesweit in die Bildungspläne integriert. Den Menschen aus verschiedenen Kulturen zu begegnen, wird als Bereicherung des eigenen Lebenskreises empfunden und ErzieherInnen begreifen sich in einer Vorbildfunktion, dieses zu vermitteln. Die Kompetenzen der ErzieherInnen in diesem Bereich liefern die nachhaltige Grundlage für ein Willkommengefühl der Familien  mit
Migrationshintergrund in unserer Einrichtung und stellen die Basis dar, auf der das Kind seine eigene interkulturelle Kompetenz entwickeln wird. Für die Kinder aus deutschen Familien, die einsprachig aufwachsen, liegt hier auch die Chance, mehrsprachiges Aufwachsen von Kindern neugierig zu beobachten und ein eigenständiges Interesse am Erwerb fremder Sprachen zu entwickeln.
Hier liegt auch einer der Ansatzpunkte für die Beschäftigung der fünf Native Speaker in unseren Häusern, von denen zwei eine schwarze Hautfarbe haben, sich über das Interesse und erste Kennenlernen einer anderen Sprache zu öffnen für den Umgang mit verschiedenen Kulturen.

¨ top

 »
Der Kita-Tag bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Bräuche und Sitten von Menschen aus anderen Kulturkreisen zu verfolgen, bzw. in die Arbeit einzubeziehen. Von der Lektüre entsprechender Geschichten, Atlanten, etc. über den Besuch von Veranstaltungen bis hin zur Nationalitätenküche sind den Ideen keine Grenzen gesetzt.
Wird ein Kind ohne Deutschkenntnisse in unserer Einrichtung aufgenommen, so gilt ihm unser ganz besonders Interesse und Zuwendung aller. Sein kultureller Hintergrund ist ebenso spannend für uns, wie der seiner neuen sozialen Gruppe oder gar Heimat für dieses Kind.

¨ top

So ist gerade die Form einer solchen Begegnung ein besonders einprägendes Erlebnis hinsichtlich interkultureller Arbeit für alle Beteiligten, die den Prozess des Spracherwerbs dieses Kindes als spannenden Prozess  auch der Gestaltung der Beziehungen erleben können. Und zwar von der anfänglich beinahe ausschließlichen Verständigung über Mimik und Gestik bis hin zum vielschichtigen Gespräch. Hier liegen wunderbare und  wesentliche Erfahrungsschätze verborgen, die man Stück für Stück hebt und sich beglückend bewusst macht. Sie fließen ein in die Gesamtatmosphäre unserer Häuser, die nur dann als wohltuend und schöpferisch empfunden wird, wenn sich jeder Einzelne mit all seinen Stärken aber auch möglichen Beeinträchtigungen – sei es nur vorübergehender Art, aufgrund des Erwerbs der neuen Sprache oder auch längerfristig wegen spezifischer Handicaps – täglich aufs Neue willkommen fühlt.

Integration will alltäglich gelebt sein.

¨ top



22.10.2010 Artikel von Admin