Kindergarten Kratzbürsten e.V
Susanne Toelcke & Sybille Mittag
Alte Königstraße 15
22767 Hamburg
Tel. Elementar: 040 389 24 04
Tel. Krippe:      040 309 94 981

Unsere Öffnungszeiten:

Mo.-Do. 7 Uhr bis 17 Uhr,
Fr. 7 Uhr bis 16 Uhr.

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Kratzbürsten e.V., KiTa Hamburg Altona, Kita, Altona

Kindergarten Kratzbürsten e.V – Alte Königstraße 15 22767 Hamburg – Tel. 040 389 24 04

Freispiel

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Das Lernprogramm des Kindes startet mit seiner  Geburt. Es läuft ab über Hören, Sehen,  Anfassen, Nachahmen, „Selbermachen“ und Wiederholen. Das wird  gern als Lernen und Experimentieren bezeichnet, man  kann auch Spielen und Ausprobieren dazu sagen.  Wenn nun noch das Kind in einer  anregenden Umgebung  die Inhalte selbst wählen und  auch sein eigenes Tempo vorgeben darf, könnte  man es Spielerisches Lernen nennen und beste  Spiel- und eben auch Lernbedingungen sind gegeben.
Jeder Sinneseindruck prägt von Anfang an die Verbindungen der Nervenbahnen; die Art der Anregungen bestimmt, welche Verknüpfungen hergestellt werden. Wiederholungen der Erfahrungen stabilisieren den Prozess und werden zur Grundlage der Struktur des Gehirns und seiner Leistungsfähigkeit und das Kind gelangt zu fest abgespeichertem Wissen.

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Vom Explorationsspiel (Entdeckungen), das schon  im Säuglingsalter beginnt und das  Kind über die kreatürlichsten Untersuchungen  seiner eigenen Hände etwa, der  Haare der Eltern oder dichtester  Gegenstände, über das relationale Spiel  (sinnstiftend), innerhalb welchem die Dinge  entsprechend ihres tatsächlichen Zwecks benutzt  werden, bis hin zum Fantasie-  und Rollenspiel führt, das ureigensten  Gesetzen folgt, gelangt das Kind vom Einzelspiel ausschließlich mit sich allein über das Parallelspiel neben anderen und dem Nachahmungsspiel hin zum gemeinschaftlichen Spiel.
Neben der Entdeckung der Gegenstände und Vorgänge, entwickelt das Kind also hierbei auch nach und nach seine kommunikativen und sozialen Fähigkeiten.

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Das sogenannte Erfahrungslernen aus den selbst initiierten  Tätigkeiten heraus ist von größter Bedeutung die  gesamte Kindheit hindurch, und es sollte diesem  sehr bewusst genügend Raum eingeräumt werden. Wenn  das Kind bereits fragt „Wann habe ich  mal wieder frei?“ - wie bereits aus  mancher Familie oder Kita lächelnd berichtet wird  - sollten sämtliche Alarmglocken schrillen. Zum einen  vergibt man hier bereits wesentliche Quellen wertvollster Lernprozesse, zum anderen ist womöglich bereits die Motivation des Kindes sowohl zum selbst bestimmten Handeln als auch zum Lernen in Gefahr. Neuerliche Forschungsdebatten rufen aus diesem Grunde bereits allzu eifrige Bildungsstreber im Krippen- und Elementarbereich ins Glied zurück. Eine Angebotsüberschwemmung (auch im Elternhaus) wirkt kontrapunktiv insofern, dass es die Eigenmotivation des Kindes regelrecht ertränken kann. Auch Langeweile  als Bestandteil des Lebens zu akzeptieren, raten Experten, denn nur so wachsen Fantasie und Kreativität.
Mußezeiten sind ebenfalls elementare Erfahrungsbereiche, denn Kinder benötigen auch dieses Abtauchen, um Gelerntes zu verarbeiten und dauerhaft abzuspeichern.

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In unserer Kita versuchen wir also auch, den Kindern genügend Freiräume für das selbst bestimmte Spiel zu schaffen und diese immer wieder fest zwischen unseren Bildungsvorgaben und Projektplanungen zu etablieren. Hierbei gilt unser besonderes Interesse der bestmöglich ausgestatteten und damit Sinn anregenden Umgebung des Kindes, in der es nach Herzenslust untersuchen, auseinander nehmen, neu kombinieren und verwerfen darf, ohne dafür irgend ein Feedback zu bekommen, es sei denn, ein vom Kind erwünschtes. Wenn Kinder sich für Spiele begeistern, sind sie konzentriert und neugierig, hellwach und eifrig um Gelingen bemüht, stolz auf Erreichtes und lernbereit für Neues. Dieses spielerische Verhalten ist die beste Voraussetzung für schulisches Lernen. (s.a. Krippe Schillerstraße zum Thema Spiel und Lernen)

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22.10.2010 Artikel von Admin