Kindergarten Kratzbürsten e.V
Susanne Toelcke & Sybille Mittag
Alte Königstraße 15
22767 Hamburg
Tel. Elementar: 040 389 24 04
Tel. Krippe:      040 309 94 981

Unsere Öffnungszeiten:

Mo.-Do. 7 Uhr bis 17 Uhr,
Fr. 7 Uhr bis 16 Uhr.

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Kratzbürsten e.V., KiTa Hamburg Altona, Kita, Altona

Kindergarten Kratzbürsten e.V – Alte Königstraße 15 22767 Hamburg – Tel. 040 389 24 04

Das einzelne Kind und die soziale Gruppe

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Kinder kommen aus einem stark auf sie  konzentrierten Umfeld zu uns und entwickeln sowohl  die Ich-Kompetenz als auch die soziale nun  in der Gruppe weiter, denn auch das  angeborene Beziehungsstreben des Menschen stellt eine wichtige  Basis jeden Bildungsprozesses dar. Die verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen  der Kinder nun zu erkennen, zu fördern  und fest in der Gruppe zu verankern  und damit letztendlich die Grundlage einer spannenden und freundschaftlichen Gruppenatmosphäre zu schaffen, ist eine der wichtigsten Aufgaben der ErzieherInnen. Während das kleine Krippenkind noch Gefühle wie Wut, Traurigkeit und Freude nachahmt, kann bereits im Laufe des zweiten Lebensjahr etwa davon ausgegangen werden, dass das Kind sich im Spiegel erkennt und andere Personen auch als etwas Eigenständiges  begreifen kann. Hier beginnt die Grundsteinlegung für die Empathie, das „Denken mit dem Herzen“, einer der wichtigsten Grundlagen guten  sozialen Zusammenlebens. Denn nur wer die Gefühle bis hin zum Überschwang aber auch der Angst seiner Mitmenschen begreifen und teilen kann, ist wirklich Mitglied der Gemeinschaft und kann sich auch in ihr aufgehoben fühlen.

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 Mit dem Fortschreiten der neuralen Reifungsprozesse lernen Kinder zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden und begreifen auch die Andersartigkeit der Gefühle des Gegenübers. Sich hier Sicherheiten anzueignen, diese Prozesse zu verstehen  und sich selbst dazu in Beziehung zu setzen, wird das Kind noch bis weit in die Schulzeit hinein beschäftigen und selbst den Erwachsenenalter noch vor so manche Herausforderung stellen. Nur wer  gelernt  hat, sich auch in den anderen einzufühlen, wird später zu vermeiden suchen, ihn zu verletzen, sowohl mit Worten geschweige denn durch körperliche Aktionen. Dem Kind in diesem Bereich des Lebens, der später in der  kognitiven Einfühlung mündet, Lern- und Handlungshilfen zu geben, erfordert großes Wissen und Einfühlungsvermögen des erziehenden Menschen. Sowohl in der Kita als auch zu Hause. Uns kommt besonders hier Vorbildcharakter zu, auch  unter
 der Maxime Behandle Andere immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Hierbei wird die Qualität der sozialen Gruppe lediglich so gut sein, wie sich auch das Individuum in ihr fühlt und lernt, die Gefühle der Anderen zu entschlüsseln und sich in sie hineinzuversetzen. Immer wieder werden sich also die ErzieherInnen bewusst machen, wie sich die Gruppe entwickelt, aber auch, wie das einzelne Kind sich in ihr bewegt.
Darüber tauschen sie sich untereinander aus, suchen die Gespräche mit den Eltern, sowohl auf Elternversammlungen als auch in Entwicklungsgesprächen.

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22.10.2010 Artikel von Admin