Schlafen & Geborgenheit

In dem Kleinstkindalter sind die Schlafbedürfnisse weitaus unterschiedlich von Kind zu Kind. Das Eine hält am Vormittag ein kurzes Schläfchen und zur gewohnten Zeit nach dem Mittagessen ein langes, das Andere hält bis nach dem Mittagessen durch, zeigt aber schon vorher mögliche Signale, andere brauchen trotz Kita-Alltag länger, um dann in den Schlaf zu finden. Es gilt also für die ErzieherInnen, das Schlafbedürfnis eines jeden Kindes zu erkennen und diesem gerecht zu werden. Das Schlafbedürfnis bei den Jüngsten äußert sich unterschiedlich, da sie das Gefühl der Müdigkeit oft noch nicht einordnen können. Deshalb ist es umso wichtiger als ErzieherIn diese Signale der Kinder zu beachten und wahrzunehmen.

Neben der Bindung des Erziehers erfahren die Kinder durch die Räumlichkeiten an Sicherheit und Geborgenheit. Diese Gefühle sind wichtig, um sich frei bewegen und entwickeln zu können. Ohne Sicherheit und Geborgenheit können die verschiedenen Bedürfnisse des Kindes nicht befriedigt werden und das nötige Vertrauen fehlt, um in einer Einrichtung gut anzukommen und auch zur Ruhe zu kommen.

Wir gehen nach dem Mittagessen bzw. nach dem Zähneputzen schlafen (zeitlich
gegen 12:45-13 Uhr). Jede Gruppe hat ihren eigenen Schlafraum, der abgedunkelt wird und reizarm gestaltet ist. Jedes Kind liegt auf einem festen Schlafplatz, der ihm Sicherheit und Geborgenheit vermittelt und sich positiv auf das Schlafverhalten des Kindes auswirkt. Es herrscht meist eine ruhige, angenehme Atmosphäre, in der die ErzieherInnen die Kinder singend in den Schlaf begleiten.
Die Einschlafbegleitung variiert hierbei von Kind zu Kind.
Gerade in der Eingewöhnungsphase ist die Bezugsperson eng an ihrem Eingewöhnungskind bis es an Sicherheit gewinnen konnte. Manche Kinder haben Einschlafutensilien von Zuhause, wie z.B. einen Schnuller oder ein Kuscheltier, andere Kinder halten gerne die Hand des Erziehers oder brauchen Körperkontakt, um gut in den Schlaf finden zu können. Im Schlafraum sind gleichbleibende Rituale hilfreich für die Kinder, durch welche sie Sicherheit und Geborgenheit erfahren können. Dadurch können die Kinder einschätzen, was ihnen die ErzieherInnen in dieser sensiblen Zeit geben können.
Nachdem sich die Kinder auf ihre Matratze gelegt haben, deckt die Erzieherin jedes Kind zu oder hilft ihm in seinen Schlafsack und wünscht einen guten Schlaf. Die ErzieherInnen schauen von Tag zu Tag, welches Kind heute am ehesten Begleitung und Geborgenheit braucht. Manche Kinder schlafen auch besser ohne direkten Kontakt ein, manche brauchen ihn mehr. Dies gilt von der jeweiligen Erzieherin zu erkennen und zu unterstützen.
Nachdem alle Kinder in den Schlaf gefunden haben,verlassen die ErzieherInnen den Schlafraum um für die nötige Ruhe im Raum zu sorgen. Durch die ErzieherInnen findet vor den Schlafräumen eine Schlafwache statt, welche an Ort und Stelle ist, sobald ein Kind erwacht. In regelmäßigen Abständen wird auch ohne Anlass in den Raum hineingeschaut.
Um die nötige Ruhe in die Schlafräume zu bekommen, möchten wir keine Kinder vor 14 Uhr wecken, damit jedes Kind die Chance auf Erholung und körperliche
Entspannung hat. Sofern ein Kind sehr frühzeitig wach wird, wird dieses von einem Erzieher entweder versucht erneut hinzulegen (je nach Alter und Dauer des
bisherigen Schlafes) oder aber aus dem Schlafraum geholt. In Absprache mit den
Eltern wird über mögliche Weckzeiten gesprochen, wenn diesbezüglich aus dem
Elternhaus Bedarf besteht. Wir schildern unseren Eindruck des Kindes und erklären die entwicklungspsychologischen Vorteile eines vom Kind bestimmten
Schlafverhaltens, sind aber auch offen für die Wünsche der Familie.
Es gibt Kinder, die meist um das zweite Lebensjahr herum, ihren Schlaf selber
reduzieren oder gar nicht mehr schlafen möchten. Wir versuchen, allen Kindern aus den Gruppen die Möglichkeit für eine Ruhephase zu geben. In allen Gruppenräumen befinden sich Möglichkeiten für Kinder im Kita-Alltag eine Ruhephase einzulegen.
Die Kinder, die mittags nicht mehr schlafen, haben nach dem Mittagessen dennoch eine Ruhephase. Diese findet in einem der Gruppenräume statt, in einer gemütlichen, ruhigen, Atmosphäre, in der ein Hörspiel gehört wird, eine
Traumreise gemacht wird, Puzzeln oder Entspannung stattfindet. Auch für Kinder, die den Schlaf so nicht mehr benötigen, ist es wichtig, am Tage zur Ruhe zu kommen, um das Gefühl von Müdigkeit, körperlicher Anspannung und Entspannung zu erlernen und sich körperlich erholen zu können für den weiteren Tag. Der Wechsel zwischen Spielen, Lernen und Ausruhen ist nötig für Krippenkinder, um Gelerntes zu verarbeiten und um sich entwickeln zu können. Die vielen neuen Erfahrungen, die ein Krippenkind täglich macht, führen zu einem höheren Schlafbedarf. Oft ist dieser Bedarf in der Fremdbetreuung auch wesentlich höher als z.B. an einem Wochenende im familiären Umfeld. Nach dieser Schlafruhe am Tag sind die Kinder aufnahmefähiger, können besser in soziale Interaktionen treten, Herausforderungen meistern und sich aktiver am Geschehen in der Kita beteiligen.
Über die Schlafzeiten führen wir täglich Buch. Die Einschlaf- und Aufwachzeiten
jedes Kindes werden dokumentiert, so kann man z.B. auch in Elterngesprächen über die Entwicklung des Tagschlafverhaltens des Kindes reden. Die Eltern können beim Abholen diese Zeiten einsehen oder abfragen.

Kontakt Kindergarten

Kindergarten Kratzbürsten e.V
Susanne Toelcke & Sybille Mittag
Alte Königstraße 15
22767 Hamburg

Tel. Elementar: 040 389 24 04
Email: webkontakt_at_kita-kratzbuersten.de

Öffnungszeiten

Das Elementarhaus Alte Königstraße öffnet täglich:
von 7 – 17 Uhr, freitags bis 16 Uhr.

Kontakt Krippe

Kinderkrippe Minikratzbürsten e.V
Anna-Lena Hartmann & Sabrina Dittmer
Schillerstrasse 11
22767 Hamburg

Tel. Krippe: 040 309 94 981
Email: minikratzbuerste_at_gmail.com

Öffnungszeiten

Die Krippe Schillerstraße öffnet täglich:
von 8 – 16 Uhr.

Früh-und Spätdienst

Werden im Elementarhaus über die Straße angeboten.

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