Sprachentwicklung

Für eine optimale Sprachentwicklung können im Alltag eine Menge Sprachanlässe geschaffen werden. Jeder Erwachsene sollte in seiner Begegnung mit Kindern darauf achten, seinen aktionsreichen Kontakt mit Kindern mit Worten und Sätzen zu begleiten, die für das Kind zwar leicht verständlich, aber dennoch nicht kindisch sind. So werden auf die natürlichste Weise, nämlich in sich oft wiederholenden Alltagssituationen Begriffe gefestigt, die sich dann in fließenden Übergängen zu Wortreihen und schließlich ganzen Sätzen und Satzkonstruktionen verbinden. Sich immer wieder auch hier auf die Ebene des Kindes zu begeben, es zu ermutigen, seine mitunter noch falsch wiedergegebenen Worte und Sätze keinesfalls zu korrigieren, sondern höchstens ermutigend in der richtigen Form zu antworten, und schließlich auf dem Weg zur eigenen Ebene zu begleiten, gehört zu einer der schönsten

Herausforderungen des erziehenden Menschen und führt oft zu beglückenden Beobachtungsmomenten der kindlichen Entwicklung. Wenngleich ein wortkarger Mensch in Nebensituationen für Kinder hinsichtlich des Beobachtens und Verarbeitens sozialer Zusammenhänge durchaus interessant sein kann, so wäre dieser in der direkten Betreuung von Kindern wohl eher eine Katastrophe. Wie im vorangegangen Abschnitt schon beschrieben, schaffen Lieder für Kinder beste Möglichkeiten zur Beschäftigung mit Texten, wie natürlich auch Reime und Tischsprüche dazu anregen, sich zu äußern, seine Kommunikationsmöglichkeiten zu erproben und den Sprachschatz zu erweitern. Wörter, Wortreihen, Reime, Wortspiele, Fingerspiele, gesungene Worte und Sätze fördern auf besondere Weise die Vernetzung der Gehirnzellen. So wird in der Krippe bereits viel gesungen und gesprochen in dem Bewusstsein, Kinder beim Spracherwerb zu unterstützen. Schon hier gehört das Buch in den vielfältigsten Größen, Formen und Materialien zum anregenden Alltagsbegleiter, der – obwohl ständig erreichbar- dennoch etwas zu Schätzendes sein sollte.

Im Elementarbereich erweitert sich der Bestand an Liedern und Büchern wesentlich bis hin zur Geschichte mit wenig oder keinen Bildern, die im Rahmen des Vorlesens verfolgt wird. Hierzu haben wir im Multifunktionsraum die Vorlesezeit, in der die Kinder in einer ruhigen Runde zusammen sitzen und dem Vorlesenden zuhören. Wir halten das in unserer mit optischen Reizen überfluteten Zeit für eine wichtige Erfahrung, die nicht nur konzentrationsfördernd, sondern auch fantasieanregend ist. Das Kind lauscht nicht nur der Geschichte, sondern auch förmlich in sich hinein, wie die Worte des Vorlesenden seine Gedanken anregen, die sich dann zu einer ganz eigenen Vorstellung des Gehörten zusammenfinden. Oft spielen die Kinder im Anschluss Szenen des Gehörten nach und bauen sich Handlungsebenen dazu aus den sie umgebenden Materialien.

Fester Bestandteil im Programm der Kita sind Spiele vom Tisch über den Boden bis hin zum Kreisspiel, die mit Worten und Sätzen einhergehen, und deren Qualität in der Mehrzahl auch den aktuellen Anforderungen der frühkindlichen Bildung standhalten soll. Bei der Sprachförderung muss der Fokus der ErzieherIn auch oft auf dem einzelnen Kind liegen, um die individuelle Entwicklung genauestens zu begleiten, zu beobachten, zu dokumentieren und in Eltern-und Kolleginnengesprächen zu kommunizieren. Immer wieder gibt es während des Kita-Tages Gelegenheiten, einzelne Kinder in ganz persönlichen Momenten wie der Beschäftigung während eines organisierten Spieles, einer kreativen Aktion, einer pflegerischen Hilfestellung, einer emotionalen Zuwendung bis hin zur verabredeten Aktion, wie etwa der Gestaltung des Portfolios, in sprachlicher Hinsicht besonders zu fördern. Es versteht sich von selbst, dass Prozesse wie der tägliche Morgenkreis oder das Gespräch bei Tisch bis hin zur Kinderkonferenz vielfältigste Sprachanlässe bieten, vom ganz normalen Alltagsgespräch über die gezielte Meinungsäußerung bis hin zum Philosophieren mit dem Kind.

Wir kennen Sprachentwicklungsprogramme wie etwa die von Roger Loos und beziehen diese in unsere Arbeit ein. Regelmäßig gehen ErzieherInnen von uns zu Weiterbildungen in diesem Bereich und bringen ihre neu gewonnenen Erkenntnisse in ihre Arbeit ein.

Kontakt Kindergarten

Kindergarten Kratzbürsten e.V
Susanne Toelcke & Sybille Mittag
Alte Königstraße 15
22767 Hamburg

Tel. Elementar: 040 389 24 04
e_mail: webkontakt_at_kita-kratzbuersten.de

Öffnungszeiten

Das Elementarhaus Alte Königstraße öffnet täglich:
von 7 – 17 Uhr, freitags bis 16 Uhr.

Kontakt Krippe

Kinderkrippe Minikratzratzbürsten e.V
Anna-Lena Hartmann & Sandra Timmler
Schillerstrasse 11
22767 Hamburg

Tel. Krippe: 040 309 94 981
e_mail: minikratzbuerste_at_gmail.com

Öffnungszeiten

Die Krippe Schillerstraße öffnet täglich:
von 8 – 16 Uhr.

Früh-und Spätdienst

Werden im Elementarhaus über die Straße angeboten.

Schließzeiten:

Kalender

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